Oft produzieren die „schlechtesten“ Wetterbedingungen die spektakulärsten Fotos. Ein aufziehendes Gewitter, mysteriöser Nebel oder das Licht kurz nach einem Regenschauer bieten Kontraste und Stimmungen, die ein wolkenloser blauer Himmel nie erreichen kann.
Das magische Licht nutzen
- Goldene Stunde: Die erste Stunde nach Sonnenaufgang und die letzte vor Sonnenuntergang. Das Licht ist weich, warm und wirft lange Schatten, die Landschaften plastisch wirken lassen.
- Blaue Stunde: Die Zeit kurz vor Aufgang oder nach Untergang der Sonne. Der Himmel hat ein tiefes Sättigungsblau, perfekt für Stadtansichten mit künstlicher Beleuchtung.
- Nach dem Regen: Die Farben sind gesättigter, der Staub aus der Luft gewaschen und Reflexionen in Pfützen bieten kreative Möglichkeiten.
Dramatische Wolken einfangen
Verwenden Sie einen Polarisationsfilter. Er verstärkt den Kontrast zwischen weißen Wolken und blauem Himmel und mindert Reflexionen auf nassen Oberflächen. Suchen Sie nach Wolkenstrukturen wie Mammatus (beutelförmig) oder dem Amboss eines aufziehenden Gewitters.
Ausrüstungsschutz
Haben Sie keine Angst vor ein paar Tropfen. Moderne Kameras sind oft wetterfest. Dennoch: Ein Mikrofasertuch und eine einfache Regenhülle gehören in jede Tasche. Wischen Sie die Linse regelmäßig ab, um störende Wassertropfen auf dem Bild zu vermeiden.
Tipp: Nutzen Sie die Echtzeit-Radarkarten von Global Weather Insight, um genau zu wissen, wann sich die Wolkendecke für einen Moment öffnen wird.