Für den perfekten Skitag braucht es mehr als nur Schnee. Die Kombination aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind bestimmt, ob Sie auf „Champagner-Pulver“ gleiten oder durch klebrigen „Bruchharsch“ kämpfen.
Die Zutaten für Pulverschnee
Der begehrte trockene Pulverschnee entsteht nur, wenn die Luft sehr kalt (unter -10°C) und die Feuchtigkeit moderat ist. Bei diesen Bedingungen bilden sich Schneekristalle mit viel eingeschlossener Luft, was für den federleichten Widerstand beim Fahren sorgt.
Gefährliche Bedingungen: Harsch und Eis
- Bruchharsch: Entsteht, wenn die Oberfläche taut (Sonne oder warmer Wind) und dann schnell wieder gefriert. Eine tückische Falle für die Knie!
- Eisplatten: Entstehen oft auf viel befahrenen Pisten oder nach Regen, der gefriert. Hier helfen nur scharfe Kanten und Vorsicht.
- Whiteout: Wenn Wolken und Schnee verschmelzen und jede Orientierung verloren geht. Bleiben Sie bei Whiteout-Gefahr in der Nähe der markierten Pisten.
Lawinengefahr und Wetter
Besondere Vorsicht ist nach starkem Schneefall in Verbindung mit Wind geboten. Wind verfrachtet Schnee und bildet gefährliche „Triebschneepakete“. Auch ein plötzlicher Temperaturanstieg (Föhn) destabilisiert die Schneedecke sofort.
Tipp: Nutzen Sie Global Weather Insight für präzise Gipfelvorhersagen. Die Bedingungen im Tal unterscheiden sich oft radikal von denen auf 2.500 Metern Höhe.